Wundervoll

1. Philharmonisches Konzert


„Wunder gibt es immer wieder“, das wusste nicht erst Katja Ebstein. Nicht alles, was passiert, lässt sich eben rational erklären. Diese Erfahrung machte einst auch Joseph Haydn bei der Uraufführung seiner Symphonie Nr. 96. Wie durch ein Wunder wurde kein einziger Zuhörer verletzt, als ein Kronleuchter von der Decke donnerte. Wunder ganz anderer Art beschreiben die Werke von Sculthorpe und Strawinsky. Sculthorpe hat dem Didgeridoo ein Solokonzert auf den „Leib“ geschrieben. Kein anderes Instrument verkörpert die australische Kultur so authentisch, keines fängt die einzigartige Geschichte und Atmosphäre des fünften Kontinents so charakteristisch ein. Ein echtes Klangwunder. Und Strawinskys „Frühlingsrituale“ beschreiben mit all ihrer Mystik und Archaik nicht nur eine Art Wunder, sie sind auch eines: Bei der Uraufführrung gab es einen Skandal, längst gehört das Werk jedoch zu den Klassikern des 20. Jahrhunderts. Ein „wunder“-voller Saisonauftakt!


Joseph Haydn (1732–1809)
Symphonie Nr. 96 D-­Dur „Das Wunder“

Peter Sculthorpe (1929–2014)
Earth Cry – Konzert für Didgeridoo und Orchester

Igor Strawinsky (1882–1971)
Le Sacre du Printemps


William Barton, Didgeridoo

Marko Letonja, Dirigent


Mo, 28.09.20 | 19:30 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn

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Marko Letonja, Dirigent


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Daniel Lozakovich, Violine
Juliane Banse,Sopran
Michael Nagy,Bariton
Marko Letonja, Dirigent


Die Glocke