Virtuose Superlative unter sich

6. Philharmonisches Konzert


Der frankokanadische Pianist und Komponist Marc-André Hamelin zählt zweifellos zu den ganz Großen seiner Zunft. Als „Interpreten mit fast übermenschlichen technischen Fähigkeiten“ bezeichnete ihn einst die New York Times. Allein schon 17 Mal hat Hamelin den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik” für herausragende Aufnahmen erhalten. Kein Repertoire ist ihm zu unbekannt, kein Werk zu schwer, als dass er es nicht spielen würde und könnte. Als Solist bewegt sich Hamelin eindeutig in der höchsten pianistischen Liga. Beim 6. Philharmonischen Konzert wird er sich gleich zwei symphonische Schwergewichte vorknöpfen: die beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms. Das erste, aus der Sturm- und Drangzeit des damals noch relativ unbekannten Komponisten, fiel seinerzeit durch. Als jedoch das zweite uraufgeführt wurde, war Brahms schon weltberühmt. Beide Konzerte haben symphonische Ausmaße, beide zählen zu den anspruchsvollsten und längsten Stücken dieser Gattung. Da braucht man als Solist nicht nur eine profunde Technik, sondern auch eine ausgezeichnete Kondition. Und die hat Hamelin zweifellos.


Johannes Brahms (1833-1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op.83

Johannes Brahms (1833-1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 d-Moll op.15


Marko Letonja, Dirigat
Marc-André Hamelin, Klavier


Mo, 07.02.22 | 19:30 Uhr, Glocke


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Mit Werken von John Adams, Philip Glass, Astor Piazzolla und Richard Strauss


Marko Letonja, Dirigat
Signum Saxophon Quartett


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