Skandale

11. Philharmonisches Konzert


Entdecken Sie Berg und Webern! Werfen Sie eventuelle Vorurteile über den Haufen, Musik der Neuen Wiener Schule sei vor allem verkopft und anstrengend. Irrtum! Sie ist vor allem eins: sinnlich und schön! Die Werke Weberns sind ein Paradebeispiel hierfür — sie bersten geradezu vor emotionalem Ausdruck und virtuoser Expressivität, ähnlich wie Bergs Orchesterlieder. Ungewohnte Klänge für damalige Hörgewohnheiten. Kein Wunder, dass beide Komponisten regelmäßig für Skandale im Konzertsaal sorgten. „Webern kann in zwei Minuten mehr sagen als die meisten anderen Komponisten in zehn“, so sein Schüler Humphrey Searle. Der dritte der „Fünf Sätze“ dauert gerade einmal prägnante 40 Sekunden. Deutlich ausführlicher ist dagegen Bruckners dritte Symphonie. Hier werden monumentale Klangmassen bewegt, winden sich harmonische Wunderbauten durch die Partitur, und am Ende gipfelt alles in einer wahrlich gigantischen Apotheose. Auch hier: Sinnlichkeit im höchsten Maße.


Anton Webern (1883-1945)
5 Stücke für Streichquartett op. 5 daraus Nr. 1–4 (Orchesterfassung)

Alban Berg (1885-1935)
5 Orchesterlieder nach Ansichtskartentexten von Peter Altenberg op. 4

Anton Bruckner (1824-1896)
Symphonie Nr. 3 d-Moll WAB 103


Karen Vourc'h, Sopran

Marko Letonja, Dirigent


Mo, 08.06.20 | 19:30 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn


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Fundamente

Fundamente

Werke von Franz Xaver Dussek, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart


Andreas Staier, Hammerklavier
Marco Comin, Dirigent


Glocke