Rückbesinnung

6. Philharmonisches Konzert


Was wäre die Gegenwart ohne die Vergangenheit?! In seiner Schauspielmusik greift Mozart ganz im Geiste seiner Zeit die damalige Ägypten-Mode auf. Das Schauspiel „Thamos in Ägypten“ von Tobias Philipp von Gebler hat es seinerzeit zwar nicht gerettet, die Musik hingegen hat überdauert. Ein Rückblick bestimmt auch Bergs Violinkonzert: Es erinnert an die früh verstorbene Manon Gropius und ist eine klingende, zutiefst bewegende Hommage an die Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius. Auch die Couperin-Studien von Thomas Adès aus der Oper „Powder her face“ beziehen ihre Inspiration aus der Vergangenheit und transformieren Historisches behutsam in die Moderne. Ebenso verweist Beethoven in seinem symphonischen Erstling noch deutlich auf Mozart und Haydn, sein musikalischer Genius jedoch ist schon überdeutlich hörbar.


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Auszüge aus der Schauspielmusik zu „Thamos in Ägypten“ KV 345

Alban Berg (1885-1935)
Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“

Thomas Adès (*1971)
Three Studies from Couperin

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Symphonie Nr.1 C-Dur op. 21


Frank Peter Zimmermann, Violine

Clemens Schuldt, Dirigent


So, 09.02.20 | 11:00 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn


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Text von Lorenzo da Ponte
Hartmut Keil, 
Musikalische Leitung
Tatjana Gürbaca, Regie


Theater Bremen
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Werke von Jean Françaix und Ludwig van Beethoven


Trio Resonanz
Gert Gondosch,
Violine
Marie Daniels, Viola
Joke Flecijn, Violoncello


Goldener Saal im Atlantic Grand Hotel