Kontraste

1. Philharmonisches Konzert


Anfang und Ende — es wohnt durchaus beiden ein Zauber inne, zuweilen jedoch auch ein Hauch von Melancholie. Der britische Komponist Edward Elgar war sich nicht zuletzt durch die politische Lage und seine todkranke Frau der Flüchtigkeit des Lebens bewusst. Das hinterließ auch in seinem letzten großen Werk, dem vor melancholischen Ohrwürmern nur so strotzenden, 1919 vollendeten Cellokonzert, Spuren. Anders verhält es sich mit der „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz: Hier katapultiert sich ein musikalischer Youngster mit einem echten Geniestreich auf die symphonische Bühne und stellt alles bisher Gehörte in den Schatten. Kontrastreicher könnten die Emotionen bei unserem Saisonauftakt kaum sein.


Hector Berlioz (1803-1869)
Ouvertüre „Le carnaval romain” op. 9

Edward Elgar (1857-1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Hector Berlioz (1803-1869)
Symphonie fantastique op. 14


Alban Gerhardt, Violoncello

Marko Letonja, Dirigent


So, 29.09.19 | 11:00 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn


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Text von Hugo von Hofmannsthal
Yoel Gamzou, 
Musikalische Leitung
Frank Hilbrich, Regie


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