Grenzenlos

8. Philharmonisches Konzert


Dieses Konzert muss aufgrund der aktuellen Situation leider entfallen.


Heute ist Yoel Gamzou mal nicht in der Oper, sondern in der Glocke zu erleben. Beim 8. Philharmonischen Konzert widmet sich der Musikdirektor des Theaters Bremen zwei Solitären: Karl Amadeus Hartmann und Franz Schubert. Hartmann hatte seine vierte Symphonie ursprünglich 1938 für Streichorchester und Sopran komponiert, nach dem Ende des 2. Weltkriegs arbeitete er sie jedoch zu einem rein instrumentalen Werk um. Im Falle Schuberts hat Yoel Gamzou die Bearbeitung übernommen: Ursprünglich komponiert wurde das Stück für die kammermusikalische Besetzung mit Violine und Klavier, Gamzou hat nun ein Orchesterwerk daraus gemacht, und zwar eines, das auch dem Symphoniker Schubert alle Ehre machen würde. Damit bereichert er die symphonische Tradition um eine neue Facette, genauso wie es Hartmann mit seiner originellen Vierten getan hat. Dieser erweist sich einmal mehr als einer der interessantesten Symphoniker des 20. Jahrhunderts, der die Tradition mit einer höchst individuellen Note fortgeschrieben hat.


Franz Schubert (1797-1828) 
Konzertstück D-Dur für Violine und Orchester D. 345

Karl Amadeus Hartmann (1905-1963)
Symphonie Nr. 4

Franz Schubert (1797-1828)
Fantasie für Violine und Klavier in C-Dur D 934 arr. für Orchester als „Orchesterfantasie“ / arr. Yoel Gamzou


Yoel Gamzou, Dirigat


Mo, 22.03.21 | 19:30 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn

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