Berauschend

6. Philharmonisches Konzert


Dieses Konzert muss aufgrund der aktuellen Situation leider entfallen.

Klang und Klassizismus, Frankreich und Russland, zwischen diesen Polen bewegt sich das Programm des 6. Philharmonischen Konzertes. Klang, weil die französischen Komponisten immer schon ein besonderes Faible dafür gehabt haben. Immer wieder tüftelten sie an dessen subtiler Verfeinerung, an raffinierten Harmonien und eleganten Melodien. Dass dies auch mit klassizistischen Anleihen geht, zeigen Faurés zauberhafte Pavane und Ravels Tombeau, letztere eine Hommage an den Barockkomponisten François Couperin. Klassizistische Leichtigkeit atmet auch Prokofiews Symphonie classique, der Name ist hier Programm. Zum einen spielen alte Tänze wie Menuett und Gavotte eine Rolle, zum anderen ist die musikalische Struktur von filigraner Transparenz geprägt, Haydn & Co lassen grüßen. Auch Schostakowitschs erstes Klavierkonzert atmet diesen klassizistischen Geist. Die Besetzung ist kammermusikalisch reduziert, wenn auch mit einer einzelnen Solo-Trompete als einzigem Blasinstrument ziemlich singulär. Hier kommt zudem - wie bei Prokofiew - der Humor nicht zu kurz.


Gabriel Fauré (1845–1924)
Pavane op. 50

Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 c-Moll op. 35

Maurice Ravel (1875–1937)
Le Tombeau de Couperin

Sergej Prokofjev (1891–1953)
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25


Severin von Eckardstein, Klavier

Ivan Repušić, Dirigat

Thomas Ratzek, Trompete


Mo, 15.02.21 | 19:30 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn


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