Ein deutsches Requiem

Domkonzert


Ein Werk - drei Uraufführungen. Was kurios klingt, ist im Falle des Deutschen Requiems von Johannes Brahms Tatsache. Im Bremer Dom fand am Karfreitag 1868 die zweite davon statt, noch ohne das berühmte Alt­-Solo. So richtig traute man dem Ganzen allerdings nicht und ergänzte die Aufführung durch Werke von Bach und Händel. Ein Requiem, das liturgisch gar keines ist, weckte den Argwohn der Kirche. Die Zuhörer berührte dieses innige Meisterwerk umso mehr. Von Clara Schumann ist der Ausspruch über­liefert, sie habe „dieses Requiem er­griffen wie noch nie eine Kirchen­musik“. Denn Brahms schreibt hier nicht „für diejenigen, die es nicht mehr hören können“, wie ein spitz­findiger Zeitgenosse mal gesagt hat, sondern für die Trauernden. Statt Strafen und Höllenqualen stehen hier Trost und Erlösung im Vordergrund.


Johannes Brahms (1833–1897)
Ein deutsches Requiem op. 45


Agnieszka Tomaszewska, Sopran
Henryk Böhm, Bass
Bremer Domchor
Leitung: Tobias Gravenhorst


Sa, 10.10.20 | 20:00 Uhr, St. Petri Dom


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