»1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Festkonzert


Die  Jüdische Gemeinde zu Bremen freut sich, ein großes Festkonzert anlässlich der Feierlichkeiten »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« und »60 Jahre Synaggoge Bremen« ausrichten zu können. Zu den Bremer Philharmonikern unter der Leitung des Dirigenten Lavard Skou-Larsen werden sich die Solisten Monica Gutman (Klavier) und der in Bremen aufgewachsene Ramón Jaffé (Violoncello) gesellen.

Das Hauptwerk des Abends ist die Kammersymphonie des in Lettland geborenen Komponisten Don Jaffé, einem der letzten lebenden Zeitzeugen der Shoah und langjährigem Orchestermitglied der Bremer Philharmoniker (ehemals Philharmonisches Staatsorchester Bremen). Seit 1975 ist er geschätztes Gemeindemitglied der Jüdischen Gemeinde in Bremen. Seine Komposition »Exodus 1971« für Violoncello, Klavier & Orchster beschreibt er als »Hymne an die Freiheit«. Nicht das Leid, sondern die kraftvollen, freudigen, aber auch nachdenklichen Momente sollen zu erleben sein.

Umrahmt und bereichert wird das Konzert von Erwin Schulhoffs geistreichen Etudes de Jazz für Klavier solo und Ramón Jaffés Fantasia flamenca »Duerme bien, querido amigo« für Violoncello & Streicher.


Erwin Schulhoff (1894-1942)
Chanson, Tango und Toccata sur le Shimmy »Kitten on the Keys« von Zez Confrey aus den »Cinq études de jazz« für Klavier

Ramón Jaffé (*1962) / Anna Segal (*1986)
»Duerme bien, querido amigo« - Fantasia flamenca für Violoncello & Streicher

Don Jaffé (*1933)
»EXODUS 1971«, Konzert-Sinfonie für Violoncello, Klavier & Streicher


Ramón Jaffé, Violoncello
Monica Gutman, Klavier
Lavard Skou-Larsen, Dirigat


Mi, 21.10.21 | 19:00 Uhr, Glocke


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