Philharmonische Konzerte

Winterzauber – einfach göttlich!

Winterzauber – einfach göttlich! Andrsse Khamasmie Andre Khamasmie Janusz Zak © privat John Nelson Credit Marco Borggreve v3 Mareike Morr © Nikolas Kroeger Valda Wilson © Andrew Rankin
18.12.
Sonntag
11:00
Die Glocke
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19.12.
Montag
19:30
Die Glocke
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20.12.
Dienstag
19:30
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Werke von

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
"Ah! perfido" Konzertarie für Sopran und Orchester op. 65
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Symphonie Nr. 9 in D-Moll op. 125

Besetzung

  • John Nelson
    Dirigat
  • Valda Wilson
    Sopran
  • Mareike Morr
    Alt
  • André Khamasmie
    Tenor
  • Janusz Żak
    Bariton
  • Opernchor des Theater Bremen Einstudierung: Alice Meregaglia

Auch Götter haben ab und zu mal Beziehungsstress: Deidamia, die Tochter des Königs Lykomedes, wird von dem als gottgleicher Heros verehrten Achilles verlassen. Das bringt sie naturgemäß in Rage, sie schwankt zwischen hoffnungslosem Abschiedsschmerz und wütendem Aufbegehren. Ludwig van Beethoven hat diese Szene 1796 in Konzertform gebracht. Er machte aus dem Text des kaiserlichen Hofdichters Pietro Metastasio eine spannende Konzertarie, in der Deidamias widerstreitende Gefühle in musikalische Bahnen gelenkt werden. Ganz anders Beethovens Neunte. Da geht es nicht um Götter, sondern um Götterfunken. Und die springen bei diesem epochalen Werk mit dem großen Chorfinale immer wieder über. „Freude schöner Götterfunken“ heißt es da, das hätte vielleicht auch den Liebeskummer von Deidamia gemildert. Aber bei Beethoven geht es natürlich um das große Ganze: Liebe, Menschlichkeit, Brüderlichkeit und Freiheit. Grundwerte, die in diesen Zeiten wichtiger denn je sind.

 

Das Konzert wird ohne Pause gespielt (ca. 80 Minuten)

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