Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung 

Ein Museumsbesuch wird zu einer Reise durch bunte Bilderwelten – Modest Mussorgskys Komposition „Bilder einer Ausstellung“ kitzelt die Phantasie der Kinder.

 

Eintauchen in Bilderwelten

Damit haben die Kinder bei ihrem Museumsbesuch nun wirklich nicht gerechnet! Plötzlich werden die Bilder lebendig und die Jungen und Mädchen befinden sich mitten auf einem quirligen Bauernmarkt, entdecken verwunschene Schlösser und toben spielend durch die Tuilerien.

 

Entdecken von Klangwelten

Zu Mussorgskys Musik tanzen kleine Küken, jagen wilde Hexen durch die Lüfte, wandeln Gespenster durch dunkle Katakomben und ziehen schwerbeladene Ochsenkarren übers Land. Von Bild zu Bild, von Satz zu Satz ziehen die Kinder durch eine Kunstausstellung bis sie am Ende ihres Museumsbesuchs feierlich durch das „Großen Tor von Kiew“ schreiten dürfen.

 

Geschichte

Aufregender kann ein Schultag nicht sein: Eine Schulklasse besucht eine Kunstausstellung in einem Museum. Doch statt jedes Bild nur kurz zu betrachten und weiterzuwandeln, werden die Kinder direkt in die dargestellten Landschaften und Geschichten hineingezogen. Sie erleben dabei nicht nur viele Abenteuer, sondern auch, wie Musik unterschiedliche Gefühle und Stimmungen ausdrücken kann - Heiterkeit und Ausgelassenheit, Einsamkeit und Hochmut, Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stolz und Freude.

 

Ziel

In den ästhetischen Projektwochen sollen die Schüler/innen spielerisch mit klassischer Musik in Berührung kommen. Fächerübergreifend werden die künstlerischen, musischen und sportlichen Aspekte miteinander verknüpft. Die Kinder erarbeiten und erleben eine gemeinsame Theateraufführung. Für Nachhaltigkeit sorgen Besuche in der Musikwerkstatt und der Besuch eines Schulkonzertes mit den Bremer Philharmonikern.

 

Prinzip der Projektwoche

Das Prinzip dieser Projektwoche lässt sich mit einem Puzzle vergleichen: Jede der beteiligten Klassen wählt ein Bild aus, zu der sie eine Theaterszene einstudiert, die durch eine vorbereitete Dramaturgie zusammengefügt werden. Das Ergebnis ist eine Theateraufführung, bei der alle Kinder abwechselnd Zuschauende und Spielende sind. Das Spannende daran ist, dass die Kinder zwar alle die verbindende Geschichte kennen, nicht aber die Szenen der anderen Klassen. Jeder Szene ist eine charakteristische Musik zugeordnet – am Donnerstag bei der Generalprobe und am Freitag bei der Aufführung live gespielt von den Bremer Philharmonikern. Diese Musik gibt die Atmosphäre und gleichzeitig die Länge der Szene sowie deren Struktur vor.

Schulinterne Fortbildung als Vorbereitung

Zwei Wochen vor Beginn der Projektwoche werden dem gesamten Kollegium im Rahmen einer mehrstündigen schulinternen Fortbildung Konzeption und Ziele der ästhetischen Projektwoche sowie der detaillierte Ablauf erläutert. Szenenentwürfe werden dabei exemplarisch durchgespielt, Lieder und mögliche musikalische Begleitungen sowie Ideen zur Kostümierung und Bühnengestaltung vorgestellt. Zudem werden organisatorische Fragen geklärt, wie z.B. die Zuordnung der Klassen zu den Szenen, Raumbedarf u.v.m. Jede Lehrkraft ist für die fachliche Vertiefung innerhalb der Klasse verantwortlich. Das Team der Bremer Philharmoniker und eine Theaterpädagogin haben die Gesamtleitung und stehen sowohl als Koordinator als auch bei der Erarbeitung der Choreographien und der Orffschen Begleitungen sowie bei den gestalterischen Aufgaben als Hilfe zur Verfügung.

 

Ablauf der Projektwoche

Am ersten Morgen treffen sich alle Beteiligten in der Turnhalle. Die Rahmengeschichte wird vorgestellt, und die szenenüberleitende „Promenade“ einstudiert. Danach beginnt die Einzelarbeit in und mit den Klassen nach einem festen Plan. Am Freitag Vormittag beginnt die Aufführung mit dem geordneten Einmarsch aller Klassen in die Turnhalle, das Spiel beginnt.

 

Zielgruppe

Grundschulen

 

Weitere Informationen und Anmeldung

Termine und Kosten nach Absprache:
gartelmann@bremerphilharmoniker.de