Sternstunden im Konzertsaal

Es gibt Konzerte, die das Potential für unvergessliche Konzerterlebnisse bieten. Gleich zwei davon durfte das Bremer Publikum in der vergangenen Woche mit den Bremer Philharmonikern genießen: Das Musikfestkonzert „Romeo und Julia“ mit dem neuen Generalmusikdirektor Marko Letonja am Pult sowie das Konzert „Rhythm of Life 2018“ mit der amerikanischen Soul-Diva Oleta Adams.

Musikfestkonzert

Letonja, der mit sparsamer Gestik dirigiert, sichert den verschiedenen Teilen der Suiten stets den treffenden Ausdruck. Wenn das orchester in die Vollen geht oder im Streicherklang schwelgt, ist die Wirkung einfach überwältigend. Spieltechnisch bewegen sich die Bremer Philharmoniker dabei durchgängig auf allerhöchstem Niveau. (...) Ein großer Abend im Programm des Musifestes und ein gelungenes, restlos überzeugendes Debüt von Marko Letonja (...). (Kreiszeitung, 31.08.2018)

Rhythm of Life 2018

Ein kurzer Moment. Der letzte Ton ist verklungen. Dann, innerhalb einer Sekunde, brandet der Jubel los.(...) Kein Moment, in dem zu merken ist, dass dieses großartige Zusammenspiel von Orchester, Oleta Adams und ihrer Band monatelang allein über das Internet vorbereitet wurde. Gerade einmal anderthalb Tage Proben genügen für etliche Gänsehautmomente. (...) Nach zweieinviertel Stunden haben die Gefühlswallungen ein Ende. Die Momente aber bleiben. Großartig! (Kreiszeitung, 02.09.2018)

„Die Mitwirkenden bei diesem deutschlandweit einzigen, eigens konzeptionierten Konzert sind aber auch die Bremer Philharmoniker unter Dirigent Steffen Drabek, die sich gleich mit einer fetzigen Ouvertüre als auch auf eher ungewohntem Terrain brillant agierendes Ensemble erweisen. (...) Es ist ein grandioses, ungemein mitreißendes Konzerterlebnis, das vom Publikum wiederholt mit Standing Ovations bedacht wird.“ (Weser Kurier, 03.09.2018)