Gastspiele zum Saisonstart

Was während der laufenden Spielzeit terminlich kaum möglich ist, nehmen die Bremer Philharmoniker kurz vor Saisonstart wahr – sie gehen auf kurze Gastspielreisen. Am vergangenen Wochenende waren die Musiker gleich zweimal unterwegs: Open Air im idyllischen Barockgarten Heiligenstadt mit Ouvertüren aus Rossinis „Der Barbier von Seilla“, Mozarts „Entführung aus dem Serail“ und Cimarosa „Die heimliche Ehe“ - und unter Tage im Bergwerk Rammelsberg im Rahmen des Musikfests Goslar-Harz. Festivalleiter ist übrigens der Solocellist der Bremer Philharmoniker und gebürtige Goslarer Johannes Krebs. Er freute sich über Besuch seiner Bremer Kollegen, mit denen er vor einem begeisterten Publikum Friedrich Guldas Cellokonzert präsentierte.

„Gastspielreisen sind auf Grund unseres engen Terminkalenders während der laufenden Konzertsaison kaum möglich. Bei mehr als 30 großen Symphoniekonzerten, zahlreichen Sonderkonzerten, Kammermusiken und rund 40 Schulprojekten und Schulkonzerten sowie an die 160 Opernvorstellungen pro Spielzeit bietet sich nur selten die Gelegenheit für Konzerte außerhalb Bremens“. So Intendant Christian Kötter-Lixfeld. Umso mehr freut er sich, dass die Bremer Philharmoniker in der nächsten Spielzeit trotzdem zu sieben Gastspielen in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und Amsterdam aufbrechen werden.