Mathis der Maler

Überirdisch

7. Philharmonisches Konzert

Eine Symphonie wie ein dreiteiliges Altarbild, mit Engelskonzert und Alleluja- Choral: Paul Hindemith schrieb „Mathis der Maler“ als Referenz an den Renaissance-Künstler Matthias Grünewald, den Schöpfer des Isenheimer Altars. Überirdisch aber auch das: Statische Erstarrung bei steter Mutation – der Komponist György Ligeti sprach vom „unbevölkerten, imaginären musi- kalischen Raum“ im Zusammenhang mit seinem Neue-Musik-Meilenstein „Atmosphères“. Wann immer im Filmklassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ die reine Schwärze des Alls zu sehen ist, erklingt diese Musik, das bescherte ihr Kultstatus. Und ist nicht auch Antonín Dvorˇáks Cellokonzert von einem anderen Stern? Nicht umsonst erinnern die letzten Tutti-Takte ein bisschen an den Soundtrack zu „Star Wars“, mit etwas Fantasie.


Antonín Dvorák (1841-1904)
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

György Ligeti (1923-2006)
Atmosphères

Paul Hindemith (1895-1963)
Symphonie "Mathis der Maler"


Julian Steckel, Violoncello
GMD Marko Letonja, Dirigent


So 24.02.19 | 11 Uhr, Glocke
Konzerteinführung mit Marko Letonja 30 Minuten vor Konzertbeginn

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