Himmlisch gesponnen

Himmlisch gesponnen

3. Philharmonisches Konzert

Eigentlich wollte Jean Sibelius seinem „Sinfonischen Gedicht“ den Titel „Väinämöinen“ geben, aber sein Verleger lehnte das ab, weil: Zungenbrecher. Es wurde daraus „Pohjolas Tochter“ – die am himmlischen Spinnrad goldene Fäden spinnt –, der Komponist dirigierte die Uraufführung in St. Petersburg, jener Stadt also, in der der russische Dirigent Mikhail Agrest zuhause ist. Die Titel „Symphonie Nr. 4“ und „Konzert für Violine und Orchester“ gehen da doch leichter über die Lippen – und Nielsens Violinkonzert einer Geigerin wie der jungen Niederländerin Lisa Jacobs nachgerade spielerisch über die Saiten ihrer 1683er Rugieri-Violine.


Jean Sibelius (1865-1957)
Pohjolas Tochter op. 49

Carl Nielsen (1865-1931)
Konzert für Violine und Orchester op. 33

Robert Schumann (1810-1856)
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120


Lisa Jacobs, Violine
Mikhail Agrest, Dirigent


So 11.11.18 | 11 Uhr, Glocke
Konzerteinführung 30 Minuten vor Konzertbeginn


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