Bekennende Romantiker

Musikfest Bremen

Im mitunter schnelllebigen Klassikbetrieb ist er seit Jahrzehnten ein Solitär unter den Cellisten: Mischa Maisky. Der bei Mstislaw Rostropovich und Gregor Piatigorsky ausgebildete Künstler ist ein bekennender Romantiker. In jeder Schwingung seines süffigen, vollen Tons spürt man, dass hier ein leidenschaftlicher Musiker mit großem Gestaltungswillen am Werk ist. Konsequent hält er sich an seinen eigenen Leitsatz: Man darf großartige Musik nicht hässlich spielen und nicht langweilig! Mit zwei Werken kann er seinen legendären Ausnahmestatus beweisen: Nach Max Bruchs klangsinnlicher Konzertfantasie „Kol Nidrei“ erklingen die an Virtuosität kaum zu überbietenden Rokoko-Variationen von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Nach 2012 bei „phil intensiv“ kann er sich dafür auf ein Wiedersehen mit den Bremer Philharmonikern freuen, die von Antonio Méndez geleitet werden, der wiederum 2014 sein fulminantes Musikfest-Debüt als Einspringer für Daniele Gatti gefeiert hat.


Max Bruch (1838 – 1920)
Kol Nidrei d-Moll op. 47

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Rokoko-Variationen op. 33

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36


Mischa Maisky, Violoncello

Antonio Méndez, Dirigent


Do 31.08.17 | 20 Uhr, Glocke

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Evan Christ, Dirigent

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Glocke
Dirigentenworkshop

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Es dirigieren Stipendiaten des Dirigentenforums

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