Phil Theater

Kunst, egal in welcher Form, kann einen kreativen Umgang mit der Realität vermitteln oder auch einfach nur glücklich machen.

Kunst = Glück

Aber Kunst setzt oft das Verständnis komplexer Strukturen voraus, was den meisten Jugendlichen erst erschlossen werden muss - dies soll Jugendlichen mit dem Workshop "Phil Theater" ermöglicht werden.

 

Musik + Schauspiel = Oper

Gemeinsam mit der bremer shakespeare company haben wir für Schulklassen der 6. bis 8. Jahrgangsstufe das Projekt "phil theater" entwickelt. Im Mittelpunkt des Workshops stehen Musik und Theater. Dabei steht das eigene Handeln und Tun der Jugendlichen im Vordergrund, Musik und Schauspiel sollen aktiv gemeinsam erlebt werden. Ziel ist es, den Jugendlichen Zugang zu einer der komplexesten Kunstformen unserer westlichen Kultur zu ermöglichen - der Oper. Wir möchten in den Jugendlichen die Lust auf einen kreativen Umgang mit Musik und Theater wecken. Erleben, Umsetzen und Verstehen sind bei "phil theater" eng verknüpft und bieten die Basis für die Aneignung von und den Umgang mit Kulturpraktiken.

 

Oper = die große Unbekannte

In der Oper vereinen sich die verschiedenen Kunstformen wie bildnerische Gestaltung (Bühnenbild, Kostüme), Prosa (Libretto), Schauspiel (Regie), und Musik (orchestrale Instrumentenvielfalt mit menschlicher Stimme). die herausforderungOft wird die Oper als "anstrengend" empfunden, weil es eine hohe Konzentration erfordert, die vielfältig angesprochen Sinneseindrücke zu verarbeiten.
Bei "phil theater" werden die Elemente Musik und Schauspiel zunächst einzeln erforscht, um sie anschließend in einem neuen Ganzen - der Oper - begreifen zu können.


 

Oper = die große Herausforderung

Den Jugendlichen wird gezeigt, dass es verschiedene Wege gibt, sich der Kunst und mit ihr ein emotionales Erleben zu erschließen. In jeweils drei Theater- und Musikworkshops werden zunächst die Grundbegriffe von Theater und Musik gezeigt und ausprobiert. In zwei weiteren zusammenführenden Workshops kommt es dann zu einem Zusammenspiel von beide. Begleitend und abschließend stehen Besuche einer Theater-Vorstellung der bremer shakespeare company, eines Konzerts der Bremer Philharmoniker und einer Oper des Theaters Bremen auf dem Programm. Bei diesen drei Veranstaltungsbesuchen erleben die Jugendlichen, wie die eigenen neuen Erfahrungen in der professionellen Praxis auf die Bühne gebracht werden - so ist ihnen ein tiefer gehender Zugang zur der Materie möglich.

 

Der Lösungsweg: 1. Theater-workshop

Im 1. Theater-Workshop erfahren die Jugendlichen in Impuls- sowie Aktions-Reaktions-Übungen, dass jeder Mensch aufgrund von eigenen inneren Impulsen wie z.B. Hunger, oder aufgrund von äußeren Impulsen wie z.B. Angriff handelt. Diese Muster sind Grundlage jeder Szene. Durch Nachahmungsübungen und Figurenarbeit lernen sie einen ersten (theatralen) Umgang mit Emotionen kennen.

 

2. Theater-workshop

Hier werden Stellungen im Raum erkundet. Jede Position und Haltung im Raum hat eine Bedeutung, die Gruppe wird zweigeteilt, damit immer ein Teil diese Wirkung auch sehen kann. Die Arbeit mit Emotionen wird vertieft. In mehreren Übungen lässt sich erfahren, wie sich Emotionen ausdrücken und was sie bewirken, in einem Selbst oder einem Gegenüber.

 

3. Theater-workshop

Die Unterscheidung zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation wird als Grundformen nicht-illustrierenden Spiels mit Hilfe kleiner Szenen vermittelt (gegenseitiges Beobachten). Eine besondere Fokussierung liegt auf der Emotionsarbeit als Grundlage spannender Szenen und Erlernen der Bedeutung von Pausen, Wendepunkten und Prozessen in kleinen Szenen, die dann in den gemeinsamen Workshops mit den Musikern wieder aufgegriffen werden.

1. Musik-workshop

Die Unterscheidung zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation wird als Grundformen nicht-illustrierenden Spiels mit Hilfe kleiner Szenen vermittelt (gegenseitiges Beobachten). Eine besondere Fokussierung liegt auf der Emotionsarbeit als Grundlage spannender Szenen und Erlernen der Bedeutung von Pausen, Wendepunkten und Prozessen in kleinen Szenen, die dann in den gemeinsamen Workshops mit den Musikern wieder aufgegriffen werden.

 

2. Musik-workshop

Die Schüler wählen jeweils ein Instrument, dessen Klangfarbe und Spielweise sie am meisten anspricht, und erforschen dessen Möglichkeiten. Durch Vertiefung der Spieltechnik wird ein Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten geschaffen und die Ausdrucksfähigkeit am Instrument erweitert.

 

3. Musik-workshop

In Klangkollagen mit verschiedener inhaltlicher Thematik werden Darstellungsmöglichkeiten grundlegender Emotionen geprobt. Die Wirkung von Gegenüberstellung bzw. Durchmischung von Instrumentengruppen wird hierbei als Parameter genauso eingesetzt wie die Elemente "Dynamik und Stille", "Tempo und Rhythmus" sowie "Tonlage und Umfang eines Instruments". Vermittlungsarbeit an der konkreten Oper, deren Aufführung besucht wird, ist Teil des Workshops.

 

1. gemeinsamer Workshop

Nun kommt es zu einer ersten Zusammenführung von Musik und Schauspiel in kleinen Gruppen, dem Austausch von Erfahrungen und Eindrücken.

 

2. gemeinsamer Workshop

Die im Theater-Workshop vorbereiteten Szenen werden mit den Klangkollagen des Musik-Workshops kombiniert. Die Ergebnisse werden am Ende des Workshops gegenseitig präsentiert und bieten die Möglichkeit zur Reflexion

 

Zielgruppe

"Phil Theater" richtet sich an die 6. bis 8. Jahrgangsstufe

 

Kosten

Bitte sprechen Sie uns an.

 

Termine

nach Vereinbarung - kontaktieren Sie uns!
Email: schubert@bremerphilharmoniker.de