Der Weihnachtsstern

hier muss noch was Schlaues hin ...

Weihnachten im 21. Jahrhundert

Keine Frage - für Kinder gehört die Weihnachtszeit zu den schönsten Wochen im Jahr. Plätzchenbacken, Kerzenlicht und die Vorfreude auf den Weihnachstabend lassen Kinderherzen höher schlagen. Doch leider gibt es auch Menschen, die allein und in Not sind, so wie Josef und Maria vor über 2000 Jahren. So alt die Geschichte ist, so viele Parallelen gibt es auch noch heute. Diese werden während der Projektwoche "Der Weihnachtsstern" von den Grundschülern mit Hilfe der  Pädagogen des LIS (Landesinstitut für Schule) szenisch mit Musik, Tanz und Spiel verdeutlicht. Dabei werden sie von Musikern der Bremer Philharmoniker begleitet.
 

Geschichte

Das Projekt dreht sich um die Geschichte eines Kindes, das auszieht, um seine verschollenen Eltern zu suchen und während der "Planetenreise" vielerlei erlebt. Es landet auf verschiedenen Planeten und lernt viele bunte Außerirdische und deren Eigenarten kennen, bis es zum Schluss endlich seine Eltern findet.

 

Ziel

In den ästhetischen Projektwochen sollen die Schüler/innen spielerisch mit klassischer Musik in Berührung kommen. Fächerübergreifend werden die künstlerischen, musischen und sportlichen Aspekte miteinander verknüpft. Die Kinder erarbeiten und erleben eine gemeinsame Theateraufführung. Für Nachhaltigkeit sorgen ein Besuch in der Musikwerkstatt und die Teilnahme an einem klassischen Konzert in der Glocke.

 

Prinzip der Projektwoche

Das Prinzip dieser Projektwoche lässt sich mit einem Puzzle oder einem Mosaik vergleichen: jede der beteiligten Klassen erarbeitet eine in sich geschlossene Aufgabe, in diesem Fall eine Theaterszene. Durch eine vorbereitete Dramaturgie werden diese Teile aneinander gereiht und ergeben dann das fertige Mosaik - oder Puzzle-Bild, in diesem Falle eine Theateraufführung, bei der alle Kinder abwechselnd Zuschauende und Spielende sind. Das Spannende daran ist, dass die Kinder zwar alle die verbindende Geschichte kennen, nicht aber die Szenen der anderen Klassen. Die Szenen sind eher Bewegungs- als Sprechtheater, weil Sprache in der großen Turnhalle schwer verständlich ist. Dafür ist jeder Szene eine charakteristische Musik zugeordnet - am Donnerstag und Freitag live gespielt von den Bremer Philharmonikern, zum Üben vom Tonträger kommend. Diese Musik gibt die Atmosphäre und gleichzeitig die Länge der Szene sowie deren Struktur vor.

Schulinterne Fortbildung als Vorbereitung

Ungefähr 14 Tage vor Beginn der Projektwoche werden dem gesamten Kollegium im Rahmen einer mehrstündigen schulinternen Fortbildung sowohl die hier umgesetzten Prinzipien und Ziele einer ästhetischen Projektwoche im Allgemeinen als auch der Ablauf dieser Woche im Konkreten erläutert und zum Teil inhaltlich erarbeitet. Szenenentwürfe werden dabei exemplarisch durchgespielt, Lieder und mögliche musikalische Begleitungen sowie Ideen zur Kostümierung und Bühnengestaltung vorgestellt. Des Weiteren sind umfangreiche organisatorische Fragen zu klären, wie z.B. die Zuordnung der Klassen zu den Szenen, die räumlichen Fragen und vieles mehr. Jede Lehrkraft ist für die fachliche Vertiefung innerhalb der Klasse verantwortlich. Das Team des LIS und der BP hat die Gesamtleitung und steht sowohl als Koordinator als auch bei der Erarbeitung der Choreographien und der Orffschen Begleitungen sowie bei den gestalterischen Aufgaben als Hilfe zur Verfügung.

 

Ablauf der Projektwoche

Jeden Morgen treffen sich alle Beteiligten in der Turnhalle. Das Lied "Ob im Weltraum jemand wohnt?"- der "Schlager" des Projektes - wird einstudiert, die Rahmengeschichte als Erzähltheater vorgeführt, ein "Freudentanz" für die Schlussszene eingeführt und organisatorische Aspekte, die alle betreffen, besprochen. Danach beginnt täglich die Einzelarbeit in und mit den Klassen nach einem festen Plan. Am Freitag Vormittag beginnt die Aufführung mit dem geordneten Einmarsch aller Klassen in die Turnhalle, das Spiel beginnt.